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Afligido: Toro de la Vega 2011 – malträtiert und zu Tode gestochen

Politik: Politische Meinung

http://www.onlinezeitung24.de/article/4395/comment30000#comment30000

Spaniens “Kultur” ist die Schande Europas

14.09.2011 03:07:09 eingesandt von GataLinda für OnlineZeitung 24.de

 

Es fällt nicht leicht, die journalistischen Grundregeln zu befolgen bei einem Thema, das selbst hartgesottenen Grillfetischisten den Magen umdrehen dürfte:
Die Rede ist von einer Veranstaltung, die sich Toro de la Vega nennt, die im beschaulichen Dorf Tordesillas alljährlich am zweiten Dienstag im September angeblich zu Ehren der Jungfrau Maria stattfindet. Die Kirche nimmt auch keinen Anstoss daran, dass eines der brutalsten und blutigsten Spektakel unter dem Deckmantel der Religion abgehalten wird. War ja eigentlich eh klar. Wer sich schon über kinderliebe Priester keine Gedanken macht, …- was will man da erwarten?
Als sich die Stimmen mehrten, dass man das Fest, bei dem ein wildgewordener Mob einen Kampfstier mit Pferden und Lanzen quer durch den Ort jagen darf, ihn dabei mit allem, was an Stechwerkzeug verfügbar ist in seine Augen und auch in den Körper stechen darf, bis das Tier vor Schmerz und Blutverlust zusammenbricht, haben findige Politiker eine Grauzone im EU- Recht gefunden, die sie dazu nutzen, sowohl das spanische als auch das europäische Tierschutzgesetz ad absurdum zu führen. Man hat das blutrünstige Treiben ganz einfach zur kulturellen Tradition erhoben, die Tierquälerei ohnegleichen zu einer Kunst stilisiert und schon haben 5000 Psychopathen ihren ganz persönlichen Spielplatz.
Während man in Deutschland bereits hellhörig wird, wenn wieder einmal ein Spinner ein Pferd auf einer Koppel umgebracht hat, so hält die internationale Gemeinschaft der EU es für ein “förderungswürdiges Kulturgut”, wenn 5000 dieser Typen zusammen auf ein Tier losgehen, das mit rund 600 Mio, davon 150 Mio allein aus Deutschland, bezuschusst werden muss.
600 Millionen Euro Subventionen zum Stiermord
Wenn das spanische Beispiel Schule macht, sollten die Christen in Italien schonmal vorsichtshalber in Deckung gehen, es könnte ja sein, dass man in Italien den Antrag stellt, wieder Löwen und Christen als kulturelle Darbeitung einsetzen sollte. War ja schliesslich alles schon mal da, mit etwas elastischer Auslegung lässt sich bestimmt auch in Italien ein geneigter (korrupt ist so ein böses Wort) Richter finden, der das ganze als Kunst sehen kann.
Vielleicht sollte man dann auch aufhören, unter dem Aspekt der kulturellen Akzeptanz der “Anderen”, dauernd auf den Japanern herumzuhacken, nur weil die aus lauter Tradition fast den gesamten Walbestand ausgerottet haben, man kann eigentlich gleich dazu übergehen, Greenpeace und WWF abzuschaffen, denn was den Spaniern ihr Stiergemetzel, das ist den Brasilianern ihre Brandrohdung…
Man muss es ja nur verstehen lernen…
Vielleicht versteht es nur einfach kein Mensch, der sein Rindfleisch ganz normal vom Schlachter holt: es ist doch etwas wirklich künstlerisch wertvolles, wenn ein Arbeitsloser, der zu nichts, zu wirklich nichts zu gebrauchen ist, abends ein abgeschnittenes Ohr eines Kampfstieres auf den Abendbrottisch legt und zu seiner ebenfalls dauerbesoffenen langzeitarbeitslosen Frau sagt: “hier, hab ich dir von meiner letzten Tierquäler-Rundfahrt nach Tordesillas mitgebracht. Übrigens, die Hoden haben wir ihm auch abgeschnitten, machst du mir ein Brot?”

 

Hochgeladen von am 05.10.2008

Cruel tradición del toro de la vega.
En septiembre no vayas a Tordesillas.

Kategorie:

Soziales Engagement

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Da ist doch wohl sonnenklar, dass so ein kulturelles Highlight gefördert werden muss! 5000 glückliche Familien, alle mit einem schwer zu verleugnenden Inzuchtfaktor, der niemals öffentlich werden darf, weil ansonsten der Bürgermeister merkt, dass seine Frau eigentlich…aber lassen wir das, das ist ein anderes Thema. Tordesillas allein wäre ja mit dieser geringen Zahl gar nicht das Problem, 5000 Idioten, von denen man weiss, wo sie sich das ganze Jahr über aufhalten… das ist schon das Leben eines Stieres wert – aber es kommen ja noch 35000 blutrünstige Psychopathen aus allen möglichen Regionen, um dem Morden beizuwohnen. Und wenn sie sich an dem Tod und dem martialischen Verrecken eines Tieres hinreichend aufgegeilt haben, dann steigt in ganz Spanien die Kriminalitätsrate bei Gewaltdelikten.
Zweierlei Mass:
In Deutschland haben Ai Waiwai-Kunst-Aktivisten angekündigt, einen Dackel zu töten – da war was los! Und 1800 km entfernt von Köln interessiert es anscheinend keinen mehr, wenn ein Tier von einem blutrünstigen entfesselten Mob zu Tode gequält wird.
Aber das ist nun auch wieder ein anderes Thema, weil das hat ja die allmächtige Justiz im Griff. Hauptsache Kultur…
Ein paar verirrte Spinner haben nun den Plan gefasst, den Toro de la Vega humanisieren zu wollen. JA! Wirklich! Humanisieren! Weil – verbieten kann man die Tierquälerei erster Güte anscheinend nicht, das haben die schon einsehen müssen, zuviele Klagen und zuviele Anzeigen verliefen dank Deckung aus obersten Kreisen im Sande.
Nun kann man ja noch die Hoffnung haben, dass auch in Spanien ein bisschen Demokratiebewusstsein existieren mag. Dann sollte man den Weg wählen, und die Petition unter http://www.petici…a-vega/488 zeichnen.
Nachdem die Petitionen, Gerichtsklagen und sämtliche Strafanzeigen sang- und klanglos untergingen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas davon greift, im Promillebereich anzusiedeln. Viel wirkungsvoller wären da schon wirtschaftliche Sanktionen, die Sperrung aller EU-Hilfen, bis sichergestellt ist, dass diese Gelder nicht mehr in die massenhafte Befriedigung schwer gestörter Personen fliesst, wirkungsvoller wäre der politische Schritt der Ausweisung des spanischen Botschafters aus Deutschland, der Urlaubsboykott aller Orte, die weiterhin Stierkämpfe betreiben etc. Nur solange Deutschland dabei zusieht, wie Spanien mehr als 600 Mio Subventionen in diese grausame Tierschinderei verballert, muss es sich auch nicht wundern, warum ihm Jahr für Jahr weniger für seine Bürger bleibt.
Aus Gründen der journalistischen Ausgewogenheit sei darauf hingewiesen, dass die Stierkampfbefürworter selbstredend durch die gerichtlichen Urteile legal Tiere martern und töten. Sie argumentieren, dass auch im Schlachthof ein Stier sterben würde. Sie argumentieren, dass es dem Tier nicht Schmerzen bereite, wenn es zerstückelt und aufgespiesst werde, da es kein Schmerzempfinden habe wie ein Mensch.
Die Verfasserin begeht in diesem Falle ein journalistisches Tabu und distanziert sich klar von diesen Aussagen. Ziel einer kultivierten Gesellschaft muss sein, dass ein Toro de la vega 2012 nicht mehr stattfinden kann. Und wenn nicht mit gerichtlicher, dann mit Hilfe der Massenmedien und der Gegenprotestaktion, denn 30000 gewaltbereite Befürworter stehen einer Vielzahl von friedliebenden Tierschutzaktivisten gegenüber. Dies kann weder den spanischen Politikern, noch den europäischen Wegsehern auf Dauer verborgen bleiben. Afligido soll als letzter Stier in Tordesillas sein Leben auf diese Art verloren haben. Es reicht, und zwar schon viel zu lange.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!

Kommentare

Burger Lohmann

am 16.09.2011 02:42:14 (79.210.246.xxx) Link Kommentar melden

Danke für diesen mutigen Beitrag.

Doch machen wir uns nichts mehr vor. Was wollen wir von dieser gehirngewaschenen und komplett degenerierten Gesellschaft noch erwarten. Was findet hier bei uns statt? Sicher redet niemand davon, daß allein in Hannover ca. 8000 Kinder auf der Straße leben, daß jährlich in der BRD mehr als 2000 Kinder angeblich unauffindbar verschwinden. Man hört, daß die Patienten bewußt krank gemacht werden, daß die Pflegeheime und deren Personal die Alten zum Teil miserabeler behandeln, als diesen Stier. Doch sie haben, wir alle, genauso wenig eine Stimme, wie dieser Stier. Weltweit haben die Menschen sich ihre “Natürlichen Rechte” mit den Geburtsurkunden und später durch die sogenannten “freien” Wahlen nehmen lassen – Ihre Stimme haben sie spätestens in den Wahlurnen beerdigt. Der Rest, der sich nicht dem hochgelobten und seegenreichen Schwert der scheinheiligen Demokratie beugt, wird von Terrorregimen und Despoten kleingemacht, sicher eine Vielzahl von Minderheiten unfreiwillig. Und welche Rechte kann ein Rechtloser einem ebenso rechtlosem Geschöpf, wie diesem Stier, sichern??? Sodom und Gomorra. Brot und Spiele …
Ein mehr als häßliches Spiegelbild dieser seelen- und herzlosen, dekadenten Menscheit.

Womit sich wieder bestätigt: Der Mensch ist das schlimmste Dreckschwein!

Ein paar wenige haben noch den Mut, und das Herz am richtigen Fleck.

Doch diese Dissidenten (es gibt auch welche, die uns die Fremdherrschaft sendet), haben auch nur eine begrenzte Halbwertzeit. Auch deren Akku ist irgendwann verbraucht. Und die Fremdherrschaft macht sich deren Wirken noch geschickt zu eigen, um das goldene Kalb zu huldigen. Was wurde erreicht? Wo sind die wahren nachhaltigen Ergebnisse von Ghandi, Luther-King, Mandela und vielen anderen zuvor … ??? Ich habe den Eindruck, daß die Menschheit immer schlimmer unterwegs ist.

Durch Gruppenzwang und Macht der Gewohnheit wird der informationsüberflutete Mensch nicht mehr in der Lage sein können, eine Kurskorrektur, des auf den Untergangsstrudel progressiv beschleunigend zusteuernden Gesellschaftsdampfers, vorzunehmen.
Sicher gibt es hier und da ehrenwerte Gruppen, die scheinbar und auf den ersten, vielleicht zweiten und dritten Blick eherne Ziele verfolgen. Doch wie oft steckt ein Geschäftsmodell dahinter. Wie oft werden mit solchen Fassaden ganz andere Ziele verfolgt?

Geworben wird mit der Angst, mit Unheil, gehandelt und verkauft wird Hoffnung und die Ware, die wir erhalten ist die Illusion. Diese läßt uns in der Regel die Enttäuschung, eine Leere, den seelischen und physischen Tod übrig.

Der unmündige, selbstlose, unverantwortliche Mensch wird das nicht mehr wahrnehmen.

… ZuFrieden … satt … ziellos … leer …

Wo sind die mündigen, beseelten, herzlichen, ehrlichen, liebenden, demütigen, respektvollen, aufrichtigen, wahrhaftigen, selbstbewußten, souveränen Menschen???

Erst wenn wir es verstehen, uns wieder auf ein gemeinsames Ziel in dieser Richtung und auf den Weg dorthin zu einigen, haben wir eventuell etwas verstanden. Ob wir es noch schaffen werden … ???

Ich weiß es nicht. Doch die Hoffnung will ich dennoch nicht aufgeben, weil ich für mich diese Erkenntnis zumindestens gewonnen habe.

Eine traurige und dennoch wahre Erkenntnis.

Burger Lohmann, geb. in HH, aus Woltersdorf

www.myspace.com/burger_prince

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