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Bundespräsident Joachim Gauck … Vorsicht vor dem Gauck(ler)

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=13029&Itemid=311

Klaus Huhn, “Die Gauck-Behörde. Der Inquisitor zieht ins Schloss”

von Hans Fricke  18.03.2012 – bisherige Aufrufe: 566

 

Seit bekannt ist, dass Joachim Gauck der nächste Bundespräsident werden soll, ist viel über ihn geschrieben worden. Während Union, FDP, SPD und Grüne sowie die deutschen Leitmedien sich gegenseitig darin zu überbieten suchen, ihn als “den Richtigen” für dieses Amt, als eine Art Heilsbringer, zu preisen, mehren sich die Stimmen, die vor seiner Wahl warnen.

Gleichzeitig werden zur Frage “Wer ist Gauck?” Sachverhalte bekannt, die bisher sowohl von ihm selbst als auch von seinen einflussreichen Gönnern unter der Decke gehalten wurden.

In seinem Buch “Die Gauck-Behörde. Der Inquisitor zieht ins Schloss” (ISBN 978-3-360-02068-0) beschreibt Klaus Huhn diesen Mann als eitlen, selbstgefälligen und selbstgerechten Wichtigtuer, dessen Glaubwürdigkeit, demokratische Gesinnung sowie soziales Gewissen ernsthaft in Zeifel zu ziehen sind.

So sprechen zum Beispiel bekannte Mitglieder der DDR-Opposition wie Hans-Jochen Tschiche (82), einst Pfarrer und Leiter der Evangelischen Akademie in Magdeburg, Gauck das Recht ab, sich mit dem Attribut “Bürgerechtler” zu schmücken oder schmücken zu lassen. In seiner vom Berliner Tagesspiegel am 23.Februar 2012 verbreiteten Erklärung heißt es dazu: “Er hat niemals zur DDR-Opposition gehört, deren Akteure man im heutigen Sprachgebrauch Bürgerrechtler nennt. Er verließ erst 1989 die schützenden Mauern der Kirche und kam über das
Neue Forum in die Volkskammer”, so der empörte Tschiche. Gauck habe sich in München bei einer Preisverleihung mit den Geschwistern Scholl vergleichen lassen “und wurde nicht einmal schamrot”. Er reise “ohne Skrupel” auf dem Ticket Bürgerrechtler durch die politische Landschaft. “Er ist kein Vater der protestantischen Revolution, sondern er gehört zu denen, die sie beendet haben.” Tschiches Fazit: “Gauck ist die falsche Person.” Ausführlich beschäftigt Klaus Huhn sich mit der von Rechtsanwalt Dr. Peter-Michael Diestel (CDU), ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Innern der DDR im Kabinett von Lothar de Maiziere (CDU), gegenüber Publikationsorganen geäußerten Meinung, Gauck sei “Begünstigter der Staatssicherheit” im Sinne des Stasiunterlagengesetzes gewesen.

In seinem in Der Freitag vom 28.April 2000 veröffentlichten Beitrag “Auf Wiedersehen Herr Gauck” bezieht Dr. Diestel sich auf dasTerpe-Dossier, das für Gauck voller Brisanz ist und nach Diestels Einschätzung ausreicht, ihn wie Tausenden andere aus dem öffentlichen Dienst zu verbannen”. Der ausführliche Bericht des MfS-Hauptmanns Terpe über dessen konspiratives Treffen in Gaucks Wohnung, die vielen besonderen Vergünstigungen, die Gauck und seine Familie mit Unterstützung des MfS erfuhren, und der von Hauptmann Terpe an ihn übermittelte Dank des Ministeriums für Staatssicherheit hatten schon damals viele Fragen nach dem Verhältnis zwischen Gauck und dem MfS aufgeworfen. Dr. Diestel hielt Gauck vor, keine einzige der für ihn brisanten Fragen beantwortet zu haben. Statt dessen würde er abwiegeln und versuchen, sich zu entlasten.

Es ist aufschlussreich, dass die Terpe-Papiere ebenso unauffindbar sind wie der Artikel der Welt dazu vom 23.April 1991. Die immer nachhaltiger gestellten Forderungen nach der Rolle von Pastor Gauck in Verbindung mit der Leitung der Gauck-Behörde und Gerüchten über abhandengekommene Akten von diversen Politikern etc. dürfen nicht länger negiert und die öffentliche Diskussion darüber wie bisher massiv unterdrückt werden.

Schon 1991 hatte der Spiegel (17 / 1991) vermeldet “Was seit Wochen blubbert und schwelt, erfährt am Mittwoch voriger Woche im ZDF ein Millionen-Publikum. Der Leiter von Studio 1, Bodo H. Hauser meldet ‘schwere Zeifel’, dass der ‘Herr der Stasi-Akten’ integer genug ist.
Dem wurde nämlich der Vorwurf gemacht, sich im Sommer 1990 – also noch vor dem “Beitritt” – in die Räumlichkeiten begeben zu haben, in denen das MfS die Akten aufbewahrte. Dort hatte er mutterselenallein in den Akten gewühlt – einleuchtend, dass er vor allem seine in den Händen hatte -, und niemand weiß, ob er sie am Ort beließ oder mitnahm. Gauck konnte sich nie völlig von dem Verdacht befreien, belastendes Papier beiseite geschafft bzw. in seiner Biografi geschwärzt zu haben, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Wieder und wieder wurde die Frage in den Medien gestellt und erörtert. “Man vergesse nicht”, merkt Klaus Huhn auf Seite 54 seines Buches dazu an: “Gauck hatte selbst zugegeben, dass er die Akten ‘allein’ eingesehen habe.”

Am 25.Februar 2012 prophezeite Dr. Diestel der Tageszeitung junge Welt : “Ich glaube, dass uns nach dem Desaster mit Christian Wulff eine weitere kalte Dusche erwartet – in welchem Ausmaß, werden wir noch sehen.” Und auf die Medien angesprochen, die Gauck auf den Schild gehoben und zur demokratischen Lichtgestalt, zum ‘Freiheitslehrer’, hochgejubelt hatten, erklärte der Rechtsanwalt hintersinnig: “Hätte Gauck eine auch nur geringfügige Eignung für dieses Amt, hätte er eine solche Etikettierung abgelehnt. Dass er mit der Bürgerrechtsbewegung in der DDR nicht das geringste zu tun hatte, weiß kaum jemand besser als ich.”
Breiten Raum im Buch von Klaus Huhn nimmt Gaucks Rolle als “Großinquisitor” in den neuen Bundesländern ein, die Rolle des Mannes, der nach Huhns Aufassung wie der Pariser Advokat Pitaval die Papiere des Teufels für die Hexenverbrennungen lieferte.Nicht ohne Grund nannte man die Gauck-Behörde den “Akten-Lieferservice Gauck”, der immer dann Aufträge der Politik pünktlich und zur Zufriedenheit ausführte, wenn sie gebraucht wurden, um politisch missliebige Kontrahenten zu verleumden, öffentlich zu demontieren bzw. aus ihren Funktionen oder von ihren Mandaten zu entfernen. Als Beispiele schildert Klaus Huhn Einzelheiten der jahrelangen vergeblichen Jagd der Behörde auf Gregor Gysi und ihre aktive Teilnahme an der von der damaligen Bundestagspräsidentin Süssmuth (CDU) und den damaligen Bundesinnenminister Kanther (CDU) organisierten Schmierenkomödie, um zu verhindern, dass der Schriftsteller Stefan Heym – mit 81 Jahren der Alterspräsident des Bundestages – traditionsgemäß die Legislaturperiode eröffnet. Selbst Gauck musste einräumnen, dass dabei gegen das Stasi-Unterlagengesetz verstoßen und Akten verfälschend weitergegeben worden sind.

Mit Stolz hat Gauck bei verschienenen Gelegenheiten bekundet, dass er ein konsequenter Antikommunist sei. Darum war es auch folgerichtig, dass er zu den Erstunterzeichnern eines von strammen Antikommunisten vieler Länder im Februar 2010 in Prag verfassten Manifestes gegen den Kommunismus und kommunistische Regime gehört. Es ist ein Verdienst von Klaus Huhn, dieses bisher noch nie in deutscher Sprache erschienene elf Punkte umfassende hasserfüllte Machwerk in seinem Buch veröffentlicht zu haben.

Dabei weist er darauf hin, dass der zweite Deutsche unter den Erstunterzeichnern Christoph Schaefgen war, jener Generalstaatsanwalt, der 1990 nach Berlin geholt wurde, um die “Regierungskriminalität der DDR” zu untersuchen und der sich durch eine grundgesetz- und strafgesetzwidrige rückwirkende Strafverfolgung auszeichnete. Dass in einer seiner öffentlichen Veranstaltungen der anwesende Mob den PDS-Bundestagabgeordneten Prof. Heuer ungestraft mit dem Galgen drohen konnte und einer der Anwesenden, dessen Angehörigen im KZ ermordert wurden, angesichts dieses Skandals einen tödlichen Herzinfrakt erlitt, kennzeichnet diesen antikommunistischen Juristen und zeigt gleichzeitig, dass Gauck sich in Prag ebenso in bester Gesellschaft befand wie bei seinem antikommunistischen Engagement im “Veldensteiner Kreis zur Geschichte und Gegenwart von Extremismus und Demokratie”.

Hier trifft sich auf einer Burg, die Hermann Göring gehörte, seit 1990 zweimal im Jahr eine illustre Runde. Referenten waren und sind u.a. Dr. Joachim Gauck, Dr. Hubertus Knabe, Günter Schabowski und Prof. Dr. Ernst Nolte (das ist jener Historiker, der in den 80er Jahren die These aufstellte, der Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion sei ein Präventivkrieg gewesen und die Gulags in der Sowjetunion hätten die Vorlage für die Nazi-KZ geliefert.)

In diesem Zusammenhang lenkt Klaus Huhn die Aufmerksamkeit auf einen Leserbrief des Schriftstellers Gerhard Zwerenz an die junge Welt vom 25.Februar 2012, in dem es heißt: “Pastor Gauk sprach sich am 5.6.2011 in der Paulskirche gegen die 68er-Bewegung aus. Das ist logisch. Die 68er revoltierten gegen ihre Nazi-Eltern. Joachim Gaucks Eltern waren früh faschistisch. Die Mutter als alte Kämpferin seit 1932, der Vater ab 1934 Mitglied der NSDAP.
Nun ist niemand für seine Erzeuger verantwortlich. Doch Gauck argumentiert in vielen Punkten wie ein getreuer Sohn. Laut eigener Aussage ist er ‘mit einem gut begründeten Antikommunismus aufgewachsen’ – so ehrt er als braver Christ Mutter und Vater in Ewigkeit. Amen!

Sowohl aus familiärer wie nationaler Tradition ist ein Bundespräsident Gauck der passende Ausdruck deutscher Einheit in Treue zur Vergangenheit.”Dazu passt, dass Welt online am 17. November 2011 Gauck mit dem Satz zitierte: “Von dem Vorschlag, für die Opfer der gerade bekanntgewordenen Mordserie von Neonazis einen Staatsakt zu veranstalten, halte ich nichts.”

Kein Wunder, dass nicht nur die Leitmedien und die vier vorschlagenden Bundestagsparteien, sondern auch eine Zeitung der äußersten Rechten die Einigung auf Gauck als nächsten Bundespräsidenten begeistert feiert.

Klaus Huhn gebührt das Verdienst, kritische Wortmeldungen im Zusammenhang mit der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten der Öffentlichtkeit zugänglich zu machen. Dass er an mehreren Stellen seines Buches schreibt: “Da stockt einem der Atem.” oder “Wieder verschlägt es einem die Sprache.” zeigt die Brisanz bestimmter Sachverhalte aus dem Leben des nunmehr deutschen Staatsoberhauptes.Warten wir ab, ob bzw. wann sich die oben erwähnte Prophezeiung von Dr. Michael Diestel (CDU) hinsichtlich einer “weiteren kalten Dusche”erfüllt.

Klaus Huhn, “Die Gauck-Behörde. Der Inquisitor zieht ins Schloss”, 128 S., 9,95 Euro, ISBN 978-3-360-02068-0

Hans Fricke ist Autor des 2010 im GNN-Verlag erschienenen Buches “Eine feine Gesellschaft” – Jubiläumsjahre und ihre Tücken -, 250 Seiten, Preis 15.00 Euro, ISBN 978-3-89819-341-2

Aus den Kommentaren:

Anonym   |2012-03-18 11:36:58

wundert euch nicht. es sind nicht die besten freidenker und intelektuellen die an die macht kommen. es sind die besten opportunisten und machtbesessenen, von egoistischem geltungsdrang getriebene menschen. seit dem bewusst und es erschüttert euch nichts mehr. so passt es, allles andere wäre ein selbstbetrug.

Schuldig    |2012-03-18 19:35:43

Wulf mußte weg, nicht wegen seiner zweifellos belastenden Vergangenheit, jedoch bin ich überzeugt davon, daß so ziemlich jeder Politiker seinen Hut nehmen müßte, wenn ihn die Presse “in der Mache” hat. Es regiert zu viel Dreck.
Der wahre Hintergrund des Abschießens von Wulf dürfte sein, daß er zunehmend Wahrheiten sagte, die den Herrschenden nicht in den Kram passten.Und die Presse war nur ausführendes Organ, wie immer.
Und was Gauck angeht, so halte ich ihn für einen Scharlatan. Obiger Artikel sagt eigentlich alles und ich glaube auch, daß er die Wahrheit trifft.

miko  – gefunden  |2012-03-18 20:41:26

http://iknews.de/wp-content/uploads/2012/02/Die-Welt_Nr.94_23.04.1991_Seite-8.jpg

Stefanie   |2012-03-18 21:49:38

Gauck ist ein Gaukler, der durch uebertriebene Koerpersprache von seinen Worten ablenkt, mit denen er vage eine vermutliche Antwort umschreibt – ausser er betreibt unmissverstaendliche Manipulation und Gehirnwaesche,wenn er sich z.B. gegen Demonstrationen und fuer eine neoliberale Wirtschaft ausspricht.

Seine Aufgabe scheint es zu sein, alle kommenden Bail-Out Gesetze zu unterschreiben, Geld fuer Israels moeglichen Krieg gegen den Iran locker zu machen und den Buerger davon zu ueberzeugen dass er derart fuer sich selbst verantworlich sein muesse, dass eigentlich die Sozialhilfen des Staates graduell abgebaut werden koennen.

Es springt derart ins Auge, dass es unuebersehbar ist, dass er frueher der Stasi behilflich war – so wie es Huhn in seinem Buch andeutet.

Seine Lebensgefaehrtin scheint in ihm vielleicht eine Vaterfigur zu sehen? Jedenfalls koennen wir von ihr lernen, dass Beziehungen zu verheirateten, wohlhabenden Maennern in gehobener Position sehr lukrativ zu sein scheinen.
Hier ist sie wie Betty Wulff ein sehr lehrreiches Vorbild.

Wenn man am Ball bleibt, dann kann man Gauck bestimmt mit seiner wahren Vergangenheit konfrontieren
Es macht ihm bestimmt nichts aus, mit ein paar seiner ueblichen, primitiven Bemerkungen abzudanken. Den Ehrensold kassiert er dann auch – und das ist bestimmt alles, was ihn letzendlich interessiert.

Gauck ist wie ein richtiger Kaiser ohne Kleider….

http://terragermania.wordpress.com/2012/03/19/klaus-huhn-die-gauck-behorde-der-inquisitor-zieht-ins-schloss/#more-8599

19. März 2012

IM Larve = Neuer Bundes-Grüssaugust: Joachim Gauck ist Bundespräsident

Kommentare:

  1. KHS
    19. März 2012 um 09:42 | #1

    Gestern auf der Gauck(ler) Wahlfete gab es tosenden Beifall, auch von Gott(schalk) persönlich, als sich der Gauck(ler) als BRD Ablöser
    und NWO-Heilsbringer in seiner (Grab)Rede vorstellte…..,daSS Telewischen brachte die PaSSage nicht, aber einigen viel die Kinnlade herunter. Es dürfte noch heiter werden,wenn der NWO Fürst erst mal sein Teufelskostüm über sein Präser Verhüterli zieht……

  1. Bernd
    19. März 2012 um 09:56 | #4

    Das Deutsche Volk ist wiedereinmal vom BRD-System ver-gauck-elt worden.

  2. Denk-Mal-Schutz
    19. März 2012 um 11:21 | #5

    Na Ihr lieben Landsleute, paßt ER nicht gut zur korrupten, mischpoke-protegierten, verlogenen Führungsschicht in “diesem unseren Lande”? Er ist doch der krönende Abschluß(!): Der BRD-Laden wählte IHN unter rückläufigem Merkur. Damit ist Chaos, Verwirrung, Scheitern in die Wege geleitet. Ist ER der letzte unter Seinesgleichen? Man wird hierzulande nur mit Leichen im Keller “etwas”. Die werden dann von den Strippenziehern bei Bedarf ausgestellt, um unerlaubte Bewegungen abzustrafen und zu unterbinden. Wulff wollte – Hochachtung! – den ESM nicht abzeichnen, uns schon holte man paar Leichenteile aus dem Keller. Das genügte! Aber bei Leichen ….!

  3. Wilhelm
    19. März 2012 um 12:41 | #6

    Der wird’s nicht lange machen. Es sind mittlerweile andere Kräfte im Spiel. Das ist der Anfang vom Ende des alten BrD-Systems!. Diese Jahr wird noch sehr spannend werden!!!

  4. Bernd
    19. März 2012 um 13:05 | #7

    Hier ein interessanter Bericht im “National-Journal”:

    Großer Zapfenstreich für den geschmierten Präsidenten in der Schmiergeld-Republik
    Wulff sichtlich gealtert. Er versteht nicht, dass ihn die Juden fallengelassen haben.

    Wulff während des Zapfenstreichs, er scheint sichtlich gealtert zu sein. Dass er das Schloß mit seinem Reihenhaus tauschen musste und dass ihn die Lobby fallengelassen hat, verkraftet er nicht.

    Der Lügner Christian Wulff wurde nach dem Empfinden der Bevölkerung mit Schimpf und Schande als einer der üblichen Korruptions-Politiker aus dem höchsten Amt, aus dem Präsidenten-Palais der BRD gejagt. Relativierend muss gesagt werden, dass sich Wulff als korrupter Polit-Agitator nicht mehr zuschulden hat kommen lassen, als die allermeisten seiner verkommenen Kollegen-Clique auch. Er war nur der Dümmste von allen, der es nicht verstand, seine Korruptionssucht besser zu tarnen.

    Was also hat Wulff getan, um so zerstört zu werden? Denn für ihn ist seine BRD-Himmelswelt zusammengebrochen, er darf nicht mehr mit seiner Baphoment tatowierten Frau im Schloss Bellevue residieren. Das hat ihn sichtlich mitgenommen. Während der Zapfenstreich-Zeremonie am 8. März 2012 schien er um 20 Jahre gealtert zu sein. Schließlich wollte er für den Rest seines Lebens an den großen Buffets der Reichen und Mächtigen mitfressen dürfen. Nichts ist daraus geworden, aus. Das zog ihm den Boden unter den Füßen weg.

    Was war also der wirkliche Grund, dass man ihn derart grausam “schlachtete”? Schließlich hat er in der BRD nichts falsch gemacht, denn hier dürfen Politiker Vorteilsnahmen im Amt annehmen, da die Bundesrepublik sich hartnäckig weigert, die UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC) zu ratifizieren. Die BRD befindet sich damit in der illustren Gesellschaft von Ländern wie Sudan und Somalia, während alle Industriestaaten diese Konvention ratifiziert haben. Die CDU argumentiert, dass man “an Abgeordnete nicht so strenge Maßstäbe anlegen könne wie an Amtsträger, also Beamte, Bürgermeister oder Bundespräsidenten.” Wenn Parlamentarier beispielsweise erst nach einer Abstimmung Bestechungsgeld für ihr Abstimmungsverhalten bekommen, machen sie sich in der BRD nicht strafbar: “Parlamentarier machen sich strafbar, wenn man ihnen nachweisen kann, dass sie sich vor einer Abstimmung im Plenum haben kaufen lassen. Halten sie aber nachher die Hand auf, gibt es keine Handhabe. Auch sogenannte ‚immaterielle Vorteile’ und Drittzuwendungen werden nicht erfasst, wie es die Vorgaben von UNCAC aber vorsehen.” [1] Diese schwarz-afrikanischen Zustände sind seit langem bekannt, ohne dass die Gutmenschen daran Anstoß nehmen. Warum auch, sie kassieren doch alle mit ab: “Schmiergeld umspült den letzten Winkel. … Es ist völlig egal, ob sie einem deutschen Abgeordneten einen Sack Geld auf den Tisch stellen – ‘Dankeschön’-Zahlungen sind in Deutschland straffrei. … Die politische Klasse hat in dieser Frage kein Unrechtsbewusstsein.” [2] Wulff hat also nur das getan, was sozusagen alle tun in der BRD.

    Zunächst einmal dürfte der Sturz Wulffs der Kanzlerin gegolten haben. Die Lobby hat ihr wohl einen Denkzettel verpassen wollen, sich nicht länger auf China-Linie zu bewegen und stattdessen den Krieg gegen den Iran zu forcieren. Das würde sie zu gerne tun, aber sie ist Gefangene der Umstände. Sie benötigt die russischen Gaslieferungen und muss als Gegenleistung die russische Politik im Nahen Osten weitestgehend mittragen. Auch von China ist die BRD mittlerweile abhängiger als von USrael, weshalb sie nicht offen gegen den Iran agitieren kann, ohne den Zorn und die Vergeltung Chinas zu provozieren. Also entschied sich die Lobby für einen warnenden Peitschenhieb und stürzte Wulff.

    Zudem hat Wulff die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn er ist wahrlich nicht der Gescheiteste. Er gilt nicht nur in Politiker-Kreisen, die ebenfalls die Intelligenz nicht mit Löffeln gefressen haben, als seltenes Exemplar eines Volltrottels. Er glaubte, indem er sozusagen eine türkische Republik im Zeichen der Multikultur verkünde, der jüdischen Lobby den größten Gefallen zu tun und sich damit für immer freie Korruptionsfahrt zu verschaffen. Er wusste nicht, dass die jüdische Lobby in Sachen Multikultur schon längst unterscheidet zwischen Moslems und sonstigen Artfremden. Hätte er gesagt, er wolle einen Afro-Staat auf BRD-Boden schaffen, wäre er wohl nicht angegriffen worden. Aber eine Moslemrepublik, so wurden sein Worte verstanden, auszurufen, war für die jüdische Lobby wie ein Holocaust-Angriff. Denn wenn es derzeit einen ernstzunehmenden Feind für das Judentum gibt, dann sind das nicht die sogenannten Neonazis, sondern die Moslems. Die Moslems kennen das Programm der Lobby, lassen sich nicht täuschen und fallen nicht auf ihre Lügen herein. Obendrein sind sie von harter Natur und kampfbesessen: “24 Prozent der nichtdeutschen Muslime im Alter zwischen 14 und 32 Jahren streng religiös, haben starke Abneigungen gegenüber dem Westen, zeigen eine tendenzielle Gewaltakzeptanz und kein Interesse daran, sich zu integrieren. Die Bild-Zeitung spricht von einer Schock-Studie.” [3] Und das Wichtigste: “Jeder dritte muslimische Jugendliche hasst Juden.” [4]

    Beispielsweise müssen die Juden Norwegens angeblich das Land wegen der immer offeneren Feindschaft der Araber verlassen. Das jedenfalls berichten israelische Nachrichten. “Norwegen, für seine anti-israelische Haltung bekannt, wird nun wohl das erste Land sein, das völlig ‘judenrein’ sein wird, denn Norwegens letzte 819 Juden verlassen wegen ständiger Angriffe auf ihre jüdischen Einrichtungen das Land.” [5] Die jüdischen Organisationen werteten Wulfss verfehlte multikulturelle Anbiederung, sich sozusagen als Moslempräsident zu gebärden, als den ersten Schritt, die BRD “judenfrei” zu machen.

    Betrachtet man die norwegische Entwicklung sowie die unüberwindliche Feindschaft der Moslems gegenüber den Juden im ganzen multikulturellen Europa, dann erkennt man eine kosmische Gesetzmäßigkeit, die überall ihren Lauf zu nehmen scheint. Die Machtjuden argumentierten mit ihrer Holocaust-Lüge, als sie ihre Vasallen-Politiker die ausländischen Massen hereinholen ließen. “Nach Auschwitz”, so der jüdische Schlachtruf, “muss die Welt multikulturell sein.” In Wirklichkeit wollten sie mit den Ausländermassen die weiße Rasse per Vermischung vernichten. Jetzt verselbständigt sich des Teufels Zauberlehrling und schafft seinen Meister ab.

    Mit seiner Moslem-Deklaration landete Wulff also ungewollt einen Angriff auf die Machtjuden. Die vollkommen falsch gedachte Unterwerfungs-Geste gegenüber den Moslems wertete die Lobby als Kriegserklärung. Und so trauerten letztlich nur die Türken über den Sturz von Wulff, nicht aber die Deutschen, und die jüdische Gemeinde schon gar nicht. Der organisierte Sturz von Wulff sollte gleichzeitig den Türken eine Lektion erteilen. Die Lobby wollte ihnen klarmachen, dass es immer noch die jüdische Lobby ist, die in der BRD darüber entscheidet, wer die politischen Geschicke bestimmt.

    Interessant dabei ist, dass Wulffs vier Vorgänger im Amt seiner Abschiedsfeier fernblieben. Aus “moralischen Gründen” las man zwischen den Zeilen. Diese Begründung ist im Fall des berüchtigten Richard von Weizsäcker von besonderer Perversion geprägt. Von Weizsäcker ist Wulff nicht nur an Intelligenz und Verschlagenheit turmhoch überlegen, sondern auch an moralischer Verkommenheit. Er machte die Holocaust-Lügen zum Instrument der Abschaffung des deutschen Volkes. Als wäre das nicht kriminell genug, betätigte er sich auch noch als der wohl einzig wirkliche Kriegsverbrecher in der langen Geschichte des deutschen Volkes. Richard von Weizsäcker lieferte nämlich der usraelischen Völkermordmaschinerie während des Vietnamkrieges das Massenvernichtungsgift “Agent Orange”, womit weite Region Vietnams von den amerikanischen Freiheitsbringern einfach entvölkert wurden. Die Spätfolgen kann das verkommene Subjekt von Weizsäcker in Form von schrecklichen Missgeburten noch heute “bewundern”. Von Weizsäckers berühmt berüchtigter Satz lautete damals: “So lange der Vietnamkrieg andauert, so lange haben wir keine Absatzprobleme.”

    Dem kleinkorrupten Dorfdeppen Wulff folgt nun der ausgebuffte Joachim Gauck ins Präsidentenpalais. Die Lobby hat dafür gesorgt, dass man Merkel ihren Lieblingsfeind Gauck aufs Auge drückte. Gauck ist in der Tat alles andere als ein Freund der Lobby-Dienerin. In der Laudatio, die ihm Kanzlerin Merkel bei seiner Feier zum 70. Geburtstag im Januar 2010 in Berlin widmete, versuchte sie, sich als Co-Revolutionärin in Szene zu setzen mit dem Hinweis, “man dürfe stolz auf die gemeinsame Ostbiografie sein, zu der auch der Mut zur Friedlichen Revolution gehörte.” Gauck lächelte abfällig und antwortete in Anspielung auf Merkels FDJ-Mauermord-Propagandakarriere: “Aber man musste, liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht unbedingt Sekretärin für Agitation und Propaganda werden.” Die WELT kommentierte die Entlarvung Merkels durch Gauck in Verbindung mit Gaucks Präsidentschaftskandidatur wie folgt: “Das gefrorene Lächeln von Angela Merkel damals unterschied sich wenig von dem bei der Zwangspräsentation “ihres” Kandidaten am vergangenen Montag.” [6]

    Sollte die jüdische Lobby auch noch Gauck abschießen, kommt die BRD langsam ins Trudeln und Merkel ins Kippen. Munition ist auch gegen Gauck genügend vorhanden. Immerhin machte sich Gauck der “Holocaust-Verharmlosung” gemäß BRD-Terrorgesetz schuldig. Er bestritt den Juden den einmaligen “Opferstatus”, da man sonst nichts mehr untersuchen und nicht mehr hinterfragen dürfe. Auf Einladung der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart sprach Joachim Gauck am 28. März 2006 zum Thema “Welche Erinnerungen braucht Europa?”. Gauck mahnte, die Judenstory dürfe nicht in eine Einmaligkeit überhöht werden: “Unübersehbar gibt es eine Tendenz der Entweltlichung des Holocaust. Das geschieht dann, wenn das Geschehen des deutschen Judenmordes in eine Einzigartigkeit überhöht wird, die letztlich dem Verstehen und der Analyse entzogen ist.” Den Holo nicht überhöhen, das werden die Machtjuden nicht akzeptieren, da ihnen der Holo gar nich genug überhöht werden kann.

    Die alte Welt vergeht,
    eine neue entsteht!
    Die Zeit der Nationalstaaten, der Freiheit, der völkischen Harmonie bricht mit dem Untergang dieses Systems an. Wir müssen helfen, den aufklärerischen Weg zu bereiten.

    Mit Ihrer finanziellen Unterstützung halten wir den Aufklärungskampf durch

    Nun dürfen wir Gauck nicht gleich Anständigkeit unterstellen, nur weil er der Juden-Story die Einmaligkeit nehmen möchte, auch wenn dies letztlich zum Zusammenbruch der Lügen führen würde. Sollte ein Trommelfeuer gegen ihn einsetzen, wird er sich bei der Judenführung entschuldigen und jede Bußhandlung vollziehen, die von ihm verlangt wird.

    Ein Mann wie Gauck ist kaum ehrlicher als die verlogene Ex-FDJ-Chefpropagandistin. Er faselt von Freiheit und weiß doch ganz genau, welche Verfolgungsorgien in der BRD toben, nicht weniger als in der untergegangenen DDR. In den Medien wird seine Heuchelei bezüglich seiner Freiheitstheorie bereits treffend charakterisiert: “Warum sind solche Theorien töricht? Weil sie den Selbstwiderspruch nicht zu bemerken scheinen, dass man Freiheit nutzt, um die Freiheit zum Verschwinden zu bringen. Das Bewusstsein, das vorne der Freiheit eine Gasse bahnen will, betreibt hintenherum eine Art Freiheitsberaubung in großem Stil.” [7]

    Von Gauck wird kein Impuls der Freiheit ausgehen. Er wird, wie Merkel auch, jene verfolgen lassen, die sich die Freiheit nehmen, frei zu reden, die Wahrheit zu sagen. Er ist nicht besser als Wulff, nur gerissener und intelligenter.

    1

    Welt.de, 05.02.2012

    2

    Die Welt, 29.10.2005, S. 4

    3

    SZ, 02.03.2012

    4

    JF, 20.10.2011

    5

    Israel Heute, 09.02.2012

    6

    Welt.de, 26.02.2012

    7

    Die Welt, Literarische Welt, 10.03.2012, S. 1

    • KHS
      19. März 2012 um 13:22 | #8

      schöner Text der die tatsächliche Lage gut rüber bringt!!!

  5. KHS
    19. März 2012 um 13:34 | #9

http://www.youtube.com/watch?v=2fXWaz9iuWs

1 Kommentar to “Bundespräsident Joachim Gauck … Vorsicht vor dem Gauck(ler)”

  • Happyfrog:

    Hallo,
    genau auf den Punkt trifft zu, daß wir jetzt für die restliche Reichstags-Camarilla den passenden “Präser” gefunden haben.
    Der ehrenwerte Herr Gauck, dem es oblag mindestens 40 wohlverdiente Stasi-Leute in seiner Behörde anzuführen. Unter seiner Obhut wurden fleißig Stasi- Akten frisiert, manpuliert, geschönt, beseitigt und auch weiterhin Andersdenkende verfolgt, nämlich solche die
    nun nicht mehr ins neue Konzept passten, irgendwie Zeugen seltsamer Machenschaften in der Wendezeit wurden oder einfach nur blöde “Verschwörungsthesen” aufstellten.
    In seiner Amtszeit als Bundebeauftragter der Stasiakten bekleckerte sich Herr Gauckler nicht gerade mit Ruhm. Man sollte sich Fragen stellen, warum so manches in dieser Periode geschah und warum.
    Hoch lebe die Augsburger Puppenkiste! (auch alles fremdgesteuerte Witzfiguren)

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