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Welche Funktion hätte ein Bundespräsident Gauck?

http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=376


Brigitte Queck Бригитте Квек

 

Hans-Jürgen Falkenhagen

  

Die bevorstehende Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten macht diesen im Juni 2010 geschriebenen Artikel wieder aktuell.(Tlaxcala)

Wie wir erfahren haben, soll der niedersächsische CDU- Ministerpräsident Wulf nun doch nicht Bundespräsident werden, weil gegen ihn sogar Stimmen der eigenen Fraktion laut geworden sind.
Die SPD und die Grünen favorisieren als künftigen Bundespräsidenten Pastor Gauck.

 


Jesus lebt, von heschmand

 

Dieser Herr Gauck hat, wie uns westliche Kirchenmitglieder glaubhaft versichert haben, jahrelang demokratisch gesinnte Vertreter aus Kirchenkreisen ausspioniert.
Für wen wohl ?!
Von seinen heutigen Äußerungen ausgehend, die vor Hass auf die DDR und den untergegangenen Sozialismus triefen, sicher nicht, um auch im westlichen Teil Deutschlands einen demokratischen Sozialismus aufzubauen.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass einige führende Kirchenvertreter aus der DDR und anderswo vor 1989 dahingehend tätig waren, dass der Sozialismus beseitigt wird und somit mitverantwortlich für den Sturz des sozialistischen Weltsystems sind, kann man nicht umhin, auch die Position Gaucks als angeblichen Stasispion von damals in Frage zu stellen. Außerdem: Würden die Wirtschaftsmonopole und Politiker dieses Landes sonst einen Herrn Gauck so zujubeln und ihn nunmehr sogar als Kandidat für das Amt eines künftigen Bundespräsidenten aufstellen?

 

heschmand

 

Welche Aufgabe könnten die herrschenden Kreise in der Bundesrepublik Gauck dieses Mal zugedacht haben?

Durch die sich zuspitzende soziale Lage der deutschen Bevölkerung blicken viele Menschen unseres Landes, wie übrigens der ganzen Welt, immer mehr in Richtung eines möglichen sozialistischen Entwicklungsweges.

Glaubt man etwa, die Wut der Bevölkerung über den wachsenden Sozialabbau durch einen Herrn Gauck als zukünftigen Bundespräsidenten auf Nebenschauplätze der politischen Auseinandersetzungen, auf eine längst nicht mehr existierende, ach so „böse DDR“ lenken zu können, die man angeblich nur mit der faschistischen Diktatur gleichsetzen kann, um mit einem sozialistischen Gedankengut in diesem Lande ein und für alle Mal Schluss zu machen ?

BQ

  

Zu Joachim Gauck

Nun, dass Gauck eine Denunziantenseele ist, das hat er in seinem Leben reichlich bewiesen, zuerst als Anpasser an das DDR-Regime sowie privilegierter Pfarrer und hoher Kirchenfunktionär auch durch die ihm nachgesagte Zuträgerschaft an den Stasi, schließlich als Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen, dann auch indem er demokratische Kirchenkreise für Geheimdienste ausspioniert haben soll. Besondere Privilegien genoss er schon zu DDR-Zeiten als Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg, aber auch als Mitglied der Kirchenleitung der DDR. Als Kreis- und Stadtjugendpfarrer soll er in Kreisen der DDR-Jugend gespitzelt haben. Er behauptet, in Gottesdiensten zu DDR-Zeiten regimekritisch gewesen zu sein. In Wirklichkeit war er hier aber gewohnheitsgemäß angepasst und sagte nicht mehr als der DDR-Staat und die Stasi ihm erlaubte. Fundmentalkritik war von ihm nie zu hören. Er gibt an, dass sein Vater, ein Kapitän zu See, wegen Spionage vom sowjetischen Staatssicherheitsdienst verhaftet worden sei und diese sog. Unrechtstat sein Leben geprägt hat. Aus russischen Quellen, auch früheren DDR-Quellen verlautet aber, dass sein Vater wegen Kriegsverbrechen während der Nazi-Zeit 1950 verhaftet und verurteilt wurde, dann vorzeitig begnadigt wurde und anschließend in der DDR passabel lebte. Für gegenwartsbezogene Spionagefälle waren zu dieser Zeit DDR-Gerichte zuständig. Und als 1950 verhafteten und verurteilten Spion hätten die sowjetischen Justiz- und Sicherheitsorgane den Vater von Joachim Gauck sicherlich nicht 1955 vorzeitig freigelassen, denn Adenauer konnte seinerzeit in Moskau nur die Freilassung von verurteilten deutschen Kriegsgefangenen und auch nach 1945 verurteilter deutscher Militärangehöriger erwirken, die im Zusammenhang mit Kriegsereignissen abgeurteilt worden waren.
Joachim Gauck konnte zu DDR-Zeiten mit DDR-Stipendium studieren, gut dotierter Pfarrer werden und war zu DDR-Zeiten Reisekader auch in Richtung Westen. Dieses Privileg genossen nur DDR-Bürger mit besonderen Vertrauenszertifikaten der Stasi. Er reiste zu DDR-Zeiten schon in den 60er und 70er Jahren viel ins westliche Ausland und wurde dafür sogar vom DDR-Staat mit Devisen ausgestattet.


Harm

  

Dass er politisch immer skrupellos und auf seinen eigenen Vorteil bedacht war, steht außer Frage. In der DDR lebte er in Saus und Braus, konnte jederzeit Westgeld empfangen und das bekam er reichlich auch aus Westspenden, was ihm als Pfarrer und Kirchenfunktionär offiziell erlaubt war.
Er hat dann ab 1990 als „Bundesbeauftragter für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR“ mit meist manipulierten Stasiakten Hunderttausende von DDR-Bürgern und -Bürgerinnen in die Arbeitslosigkeit getrieben und die Zukunftsperspektiven genommen, sowie Tausende in den Selbstmord und in Krankheiten getrieben. Er  war zweimal verheiratet und hat aus diesen Ehen vier Kinder. Letzteres spricht für ihn. Er har sich aber offensichtlich zweimal scheiden lassen, zuletzt um die Liaison mit einer 20 Jahre jüngeren Frau eingehen zu können. Sexuell gewildert hatte Gauck schon immer. Der Stasi hatte hier sogar gegen ihn ein paar Trümpfe in der Hand, die mit erklären, warum er der Stasi so botmäßig gewesen sein soll. Er lebt jetzt mit Daniela Schadt in Lebensgemeinschaft, nach Moralbegriffen auch der Evangelischen Kirche in wilder Ehe. Im Allgemeinen dulden auch die evangelischen Kirchenleitungen keine Mitarbeiter, die wilden Sex betreiben, Ehebrüche begehen und sich wegen wesentlich jüngerer Frauen aus Eigennutz scheiden lassen. Man nennt das dort Sünde und moralische Skrupellosigkeit; Verlust von Sitte und Anstand, alles Dinge, die Kirchendienern und Pfarrern nun überhaupt nicht anstehen. Deswegen werden Typen, die dahin tendieren, heutzutage auch in der evangelischen Kirche als Pfarrer gar nicht erst zugelassen oder wenn sie derart moralisch entgleisen, als Pfarrer abberufen. Das gilt für Kirchen auch trotz allgemeiner hoher gesellschaftlicher Toleranz gegenüber sexueller Zügellosigkeit und auch, wenn man heute vom Recht auf  sexuelle Selbstbestimmung spricht.
Ein solcher Mann, der sich in Widersprüchen zur Kirchenlehre bewegt hat, der auch politisch keinen Anstand und keine Fairness kennt – als Stasiunterlagenbeauftragter bekam er den Namen „Pfarrer gnadenlos“- soll nun nach dem Willen von SPD und Grünen deutscher Bundespräsident werden, armes Deutschland, dem ein solcher amoralischer Mensch in dieser Funktion überhaupt zugemutet werden soll.
Ein Herr Gauck ist als politischer und moralischer Opportunist natürlich für das politische Regime sehr brauchbar. Von ihm wird es sicherlich nie Kritik am Afghanistaneinsatz und anderen Kriegseinsätzen geben, auch wenn die Opferzahlen extrem steigen werden. Er wird keine Kritik am verbrecherischen Spekulantentum und Geldabzockertum der Banken und Börsen geben. Er wird das Megaspekulantentum und die Finanzparasiten an den Geld- und Wertpapiermärkten nie anprangern, wie das noch Horst Köhler getan hat. Es wird von ihm keine Kritik am Sozialabbau und Abbau der bürgerlichen Grundrechte zu hören sein. Hier wird er sich angepasst verhalten, so wie er schon immer ein Duckmäuser war.
Nicht  ganz richtig ist es zu sagen, die Evangelische Kirche der DDR hätte maßgebenden Anteil am Zusammenbruch der DDR gehabt. Effektive konterrevolutionäre Arbeit hat nur die Katholische Kirche in Polen und Litauen geleistet, DDR-Pfarrer und Funktionäre der Evangelischen Kirche sprangen im Allgemeinen auf den „Zug der Wende“ erst auf, als sie  auf Grund der Politik von Gorbatschow sicher sein konnten, dass das für sie antisozialistisch zielführend sein wird.

heschmand

  

Joachim Gauck doziert jetzt in Vorträgen, abgehoben von der Realität des Lebens, viel über die Begriffe Freiheit und Demokratie, über die Selbstbestimmung des Individuums u.ä. Über Allgemeinplätze geht er dabei nie hinaus. Dass Demokratie „Herrschaft des Volkes und Politik im Interesse des Volkes“ bedeutet, ist von ihm nie zu hören. Er ignoriert die krassen Unterschiede zwischen Arm und Reich und dass Freiheit sich nie in gesellschaftlichen Zuständen von Armut und Elend realisieren lässt, dass die Freiheit der Ausbeutung sowie des Spekulantentums und Geldabzockertums eigentlich das Gegenteil von Freiheit für das Volk ist. Die wirklich Herrschenden in der Gesellschaft ermahnt er nicht einmal zu Sitte und Anstand, wie das noch Horst Köhler tat. Also auch hier bei ihm rundum Anpassungswillen, Untertänigkeit und Opportunismus! Und das ist offenbar von den Regierungsverantwortlichen sowie der Wirtschaft gewollt. Deshalb wollen diese Kreise ihn auch als künftigen Bundespräsidenten.

HJF
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